Was bedeutet der Devisenhandel und wie funktioniert er?

Sie möchten mehr über den Devisenhandel erfahren? Unsere Experten bei Axi erklären Ihnen alles, was Sie über den Devisenmarkt wissen müssen.

Was ist der Devisenhandel?

Der Devisenhandel ist der Kauf und Verkauf von Währungen.

Bei einem Devisengeschäft wählen Sie zwei Währungen aus und spekulieren darauf, dass eine der beiden Währungen relativ zur anderen steigen oder fallen wird. Nehmen wir an, Sie rechnen mit einer Aufwertung des US-Dollars (USD) gegenüber dem Euro (EUR). Steigt der Wert des US-Dollars, machen Sie einen Gewinn. Fällt er, verlieren Sie.

Beim Devisenhandel werden Währungen auf dem Devisenmarkt gehandelt.

Wie funktioniert der Devisenhandel??

Beim Devisenmarkt handelt es sich nicht um einen physischen Marktplatz. Vielmehr ist er ein dezentralisiertes globales Netzwerk, das 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche geöffnet ist. Auf dem Devisenmarkt kaufen und verkaufen Händler Währungspaare auf der Grundlage des Werts, den sie relativ zueinander besitzen.

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Beispiel für ein Devisengeschäft

Nehmen wir als Beispiel eine Transaktion mit dem Währungspaar AUD und SGD:

Lassen Sie uns annehmen, dass Sie von Singapur nach Australien reisen wollen. Damit Sie bei Ihrer Ankunft lokale Währung haben, konvertieren Sie einen Betrag in Singapur-Dollar (SGD) in australische Dollar (AUD).

Der Wechselkurs beträgt 1 AUD zu 1,04 SGD. Das bedeutet, dass Sie 100 SGD ausgeben, um 96,15 AUD zu kaufen. Ihr Währungspaar ist AUD/SGD.

Nehmen wir ferner an, dass Sie eine Woche in Australien verbringen, aber das Geld, das Sie mitgebracht haben, nicht ausgegeben haben. Zuhause können Sie das Geld wieder in SGD umtauschen.

Jetzt hat sich aber der Markt geändert. 1 AUD ist nun 1,10 SGD wert. Der SGD hat an Wert gewonnen. Ihre 96,15 AUD sind nun 105,76 SGD wert.

Sie haben einen Gewinn gemacht, weil sich der Wert der Währungen geändert hat.

Das ist ein Beispiel aus dem realen Leben. Auf dem Devisenmarkt tätigen Sie ähnliche Transaktionen, mit dem Unterschied, dass Sie nicht verreisen. Devisenhändler eröffnen diese Positionen von zuhause oder anderswo auf der Welt über ein Devisenhandelskonto.

Kann ich mir selbst den Handel mit Devisen beibringen?

Kurz gesagt: ja! Es gibt viele Anleitungen für den Handel mit Devisen: Schulungsprogramme der Axi Academy, Videos, Webinare und E-Bücher, die Ihnen das Know-how des Devisenhandels vermitteln.

Jeder kann auf die Informationen zugreifen, die für den Devisenhandel erforderlich sind. Dennoch ist es eine gute Idee, mit dem Handel von virtuellem Geld auf einem Demo-Handelskonto zu beginnen, damit Ihre ersten Entscheidungen Sie kein echtes Geld kosten. 

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie mit Devisen Handeln, bevor Sie ein Konto eröffnen.

Wie funktioniert der Devisenhandel?

Wenn Sie auf dem Devisenmarkt kaufen und verkaufen, tauschen Sie eine Währung gegen eine andere. Händler erwerben eine Währung, wenn sie glauben, dass sich ihr Wert ändern wird.

Der Wert einer Währung auf dem Devisenmarkt ist von Faktoren wie Inflation, Wirtschaftswachstum, Verbrauchervertrauen in einem bestimmten Land, Anträge auf Arbeitslosenunterstützung und Immobilienpreise abhängig.

Werfen Sie einen Blick auf den Devisen-Wirtschaftskalender, um verschiedene Faktoren zu sehen, die den Devisenmarkt beeinflussen können. Dadurch erhalten Sie eine Vorstellung davon, wie Wechselkursschwankungen und der Devisenmarkt funktionieren.

Wann ist der Devisenmarkt geöffnet?

Devisenmärkte sind 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche geöffnet. Die offiziellen Handelszeiten sind von Sonntag, 17:00 Uhr (ET), bis Freitag, 16:00 Uhr (ET). ET ist die Zeitzone von Städten wie beispielsweise New York, Boston, Atlanta und Orlando in den USA und Ottawa in Kanada. Erfahren Sie mehr über die Handelszeiten der Devisenmärkte.

Auch die Zeitzone UTC wird im Zusammenhang mit dem Devisenhandel häufig erwähnt. UTC steht für Coordinated Universal Time und wurde früher als Greenwich Mean Time (GMT) bezeichnet. UTC ist die Zeitzone von London in Großbritannien.

Weil es keinen „führenden“ Markt gibt, beziehen sich die Handelszeiten für Devisen in der Regel auf einen offenen Markt in einem teilnehmenden Land. Die Handelszeiten von London und New York überlappen, sodass das Handelsvolumen in dieser Zeit oft hoch ist. Wechselkurse werden für die nächsten 24 Stunden um 16:00 Uhr (UTC, London) festgelegt.

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Wie wird der Devisenmarkt reguliert?

Obwohl der Devisenmarkt über 180 Länder umfasst, gibt es keine Organisation, die für die Regulierung des Markts verantwortlich ist. Es gibt jedoch über 50 Verwaltungsorgane und unabhängige Stellen auf der ganzen Welt, die den Devisenhandel überwachen.

Einige der wichtigsten Stellen sind die Australian Securities and Investments Commission (ASIC), die Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien und die Monetary Authority of Singapore (MAS). Diese Behörden legen Standards fest, die für alle Händler gelten. Beispielsweise müssen sie registriert und lizenziert sein und regelmäßig überprüft werden.

Die Überwachung durch diese Behörden trägt dazu bei, dass der Devisenhandel fair und ethisch ist.

Die Vorteile des Devisenhandels

Der Devisenhandel hat gegenüber anderen Märkten viele und einzigartige Vorteile.

Tägliches Handelsvolumen von 6,6 Bio. USD

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Der Devisenmarkt ist der größte Finanzmarkt der Welt.

Jeder kann mit Devisen handeln

Jeder kann mit Devisen handeln

Geringes Startkapital

Dezentralisierter Markt

Dezentralisierter Markt

Markt wird direkt durch die Performance globaler Wirtschaften beeinflusst

Hebel von 30:1

Hebel von 30:1

Größere Positionen mit kleineren Beträgen eröffnen

24 Stunden am Tag

24 Stunden am Tag

Handeln Sie Devisen 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche

Gehen Sie long oder short

Gehen Sie long oder short

Sie können von steigenden oder fallenden Kursen profitieren

Bei allen Vorteilen des Devisenhandels besteht auch immer ein Verlustrisiko. Wie bei anderen Anlagen auch, besteht keine Garantie, dass Sie mit dieser Handelsmethode erfolgreich sein werden.

Was sind die häufigsten Währungspaare beim Devisenhandel?

Nicht alle Währungen werden den ganzen Tag lang oder jeden Tag gehandelt, auch wenn der Markt unter der Woche geöffnet ist. Überwachen Sie die Live-Devisenspreads der meistgehandelten Währungspaare. Die meistgehandelten Währungspaare werden als Hauptpaare bezeichnet. Währungspaare außerhalb dieser Gruppe sind Neben- oder Exotenpaare.

Hauptpaar Nebenpaar Exotenpaar
EUR/USD EUR/GBP EUR/TRY
USD/JPY EUR/JPY USD/HKD
GBP/USD GBP/JPY USD/ZAR
USD/CHF GBP/CAD JPY/NOK
USD/CAD CHF/JPY NZD/SGD
AUD/USD EUR/AUD GBP/ZAR
NZD/USD NZD/JPY AUD/MXN

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Devisenhandel FAQs

Kehren wir zu unserem Beispiel zum australischen Dollar und dem Singapur-Dollar zurück. Wenn Sie Währungen auf dem Devisenmarkt handeln, geht es immer darum, welchen Betrag der zweiten Währung (Notierungswährung) Sie brauchen, um eine Einheit der ersten Währung zu kaufen (Basiswährung).

Beim Währungspaar AUD/SGD ist AUD Ihre Basiswährung und SGD Ihre Notierungswährung. Sie benötigen 1,04 SGD, um eine Einheit AUD zu kaufen. Das Währungspaar würde also als 1,04 USD auf dem Devisenmarkt angezeigt werden.

Jede Währung wird mit einem dreistelligen Code identifiziert. Das britische Pfund ist beispielsweise GBP und der US-Dollar USD.

Weitere Begriffe des Devisenhandels finden Sie in unserem Devisenleitfaden für Anfänger.

Zwar gibt es theoretisch keine Obergrenze für die Gewinne, die Sie auf dem Devisenmarkt machen können. In der Praxis werden Sie jedoch nicht mit jeder Transaktion Geld verdienen. Niemand kann die Zukunft mit hundertprozentiger Sicherheit vorhersagen!

Ein sehr erfolgreicher Devisenhändler könnte Durchschnittsrenditen von 20 % pro Monat erwirtschaften. Je mehr Sie handeln und umso besser Sie den Devisenhandel verstehen, umso wahrscheinlicher ist es, dass Sie auf dem Devisenmarkt Geld verdienen.

Spreads sind die Kosten, die Bestandteil des Kauf- und Verkaufspreises (Bid-/Ask-Preis) einer jeden Transaktion mit Devisenpaaren sind. Spreads können auch als Aufschlag oder „Markup“ bezeichnet und als Handelskosten auf dem Devisenmarkt verstanden werden.

Ein Devisenbroker wird für jede Transaktion einen Spread verlangen. Wenn Sie online gehen, um Transaktionen abzuschließen, werden Sie unterschiedliche Kauf- und Verkaufspreise sehen. Der Unterschied ist normalerweise minimal. Der Kaufpreis eines Währungspaars könnte 1.1529 und der Verkaufspreis 1.1523 betragen Der Spread beträgt somit 0,0006 oder 6 Pips.

Der Spread errechnet sich, indem Sie den Kaufpreis vom Verkaufspreis abziehen.

Ein Lot beim Devisenhandel bezieht sich auf die Anzahl der Einheiten der Basiswährung.

Ein Standardlot entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung eines Währungspaars.

Sie können auch Mini-, Mikro- und Nanolots handeln, also jeweils 10.000, 1000 und 100 Einheiten. Wenn Sie mit einem Standardlot in australischen Dollar handeln, sind das 100.000 AUD.

Beim Devisenhandel können Sie durch den Einsatz eines Hebels Transaktionen tätigen, deren Wert das Guthaben auf Ihrem Handelskonto übersteigt. Bei einem Hebel von 30:1 können Sie das 30-Fache des Guthabens auf Ihrem Konto handeln. Bei einem Betrag von 1000 USD auf Ihrem Konto könnten Sie also ein Gesamtvolumen von 30.000 USD handeln.

Dies kann sehr lohnend sein, weil Sie Ihre Gewinne maximieren. Jedoch können sich durch einen Hebel auch die Verluste erhöhen. Letztlich ist der Hebel, den Sie auf eine Transaktion anwenden, Ihre Entscheidung.

Die Margin ist Ihre Vorleistung auf einen gehebelten Handel. Im Grunde können Sie sie mit der Kaution beim Hauskauf vergleichen, da Sie den Kauf mit einem Anteil des Gesamtbetrags tätigen.

Um einen Hebel in einer Transaktion einzusetzen, müssen Sie eine Margin von einigen Prozentpunkten bereitstellen. Beispielsweise könnte Ihr Broker Ihnen einen Hebel von 30:1 für eine Margin von 1000 USD anbieten. Der Handel mit einem Standardlot von 30.000 Einheiten kann also mit 1 % Ihres Kapitals durchgeführt werden.

Bei diesem Szenario muss der Händler Geld in sein Margin-Konto einzahlen, bevor Transaktionen durchgeführt werden können.

Pip steht für „Percentage In Points“; die Pip-Änderung des Werts einer Währung spiegelt sich im vierten Dezimalpunkt wider. Wenn der SGD beispielsweise mit 0.9630 USD bewertet wird und um zwei Pips zulegt, wird die Währung mit 0.9632 gegenüber dem AUD bewertet.

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