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Wochenausblick: DAX startet freundlich in die Woche - Störfaktoren bleiben

Marktanalysen /
12 Nov 2018

Aktuell sehen wir den Deutschen Aktienindex rund 50 Punkte höher bei 11.580 Punkten. Positive Vorgaben aus Asien können den deutschen Markt zu Beginn der Handelswoche stützen. Auch aus charttechnischer Sicht stehen nach der Überwindung der 11.500er Marke die Chancen auf eine Erholungsrally in Richtung 11.800 Zähler gut.

Dennoch sollten sich die Anleger auf weitere Turbulenzen einstellen. Es gibt noch mehrere Störfaktoren, die die Rally jederzeit ins Stocken bringen könnten. Die Federal Reserve dürfte im Dezember den Zinssatz erneut erhöhen und könnte dabei schnellere Zinsschritte signalisieren. Ohne den dann wohl ausbleibenden Rückenwind von der Wall Street dürfte auch der DAX mit größeren Sprüngen nach oben so seine Schwierigkeiten haben.

Zudem gibt es auch noch Sorgen rund um den Brexit, die Italien-Krise und das geplante Gespräch zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping. Der Markt ist sich bewusst, dass der Handelsstreit nicht einfach so enden wird. Es besteht aber die Hoffnung, dass das Treffen die Spannungen reduzieren wird.

Dienstag

Großbritannien - Arbeitsmarktzahlen - Der Markt erwartet, dass die Arbeitslosenquote bei 4.0 % bleiben wird, während der Lohnwachstum (inklusive Bonus) 3.0 % betragen wird.

Deutschland - ZEW-Indikator - Es ist mit einer Zahl rund um -24 zu rechnen. Die Konjunkturstimmung bleibt aufgrund des Handelsstreits und politischen Unsicherheiten angespannt.

Mittwoch

China - Die zweitgrößte Wirtschaft der Welt wird ihre neuesten Zahlen zur Industrieproduktion präsentieren. Der Markt erwartet einen Anstieg von 5.8 % (YoY). Die Chancen, dass es zu einer Enttäuschung kommen wird, sind relativ hoch.

Deutschland - BIP-Zahlen - Es ist mit einem Anstieg von 1.2 % (YoY) zu rechnen.

Großbritannien - Inflationszahlen - Die CPI-Zahlen für den Oktober dürften bei 0.2 % (MoM) und 2.5 % (YoY) ausfallen. Der Druck auf die britische Notenbank steigt. Aufgrund der Unsicherheiten rund um den Brexit zeigt sich diese aber noch zurückhaltend.

Freitag

Eurozone - Inflationszahlen - Die Teuerungsrate für den Oktober dürfte bei 0.2 % (MoM) und 2.2 % (YoY) eintreffen.

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