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Wochenausblick: DAX fällt unter 11.500 Punkte - Hoffnungsschimmer durch Berichtssaison

Marktanalysen /
15 Okt 2018

Aktuell sehen wir den Deutschen Aktienindex unter der Marke von 11.500 Punkten, wir erwarten zum Start ein Minus von rund 60 Punkten zum Freitagsschluss. Nach einer turbulenten Börsenwoche hoffen die Anleger nun auf eine Verschnaufpause. Aufgrund der zahlreichen Risikofaktoren dürfte die Volatilität aber hoch bleiben. Schleppende Brexit-Verhandlungen, die Italien-Krise, der Handelskonflikt sowie Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien halten die Investoren auf Trab.

Etwas Hoffnung auf positive Impulse gibt es dank der aktuellen Berichtssaison. Diese legte am Freitag einen positiven Start hin - mit starken Bilanzzahlen der US-Großbanken. In dieser Woche werden mehrere Schwergewichte ihre Daten präsentieren - darunter Goldman Sachs, Morgan Stanley, Johnson & Johnson, IBM, SAP und Nestle. Insgesamt ist mit einer soliden Berichtssaison zu rechnen, was auch dem DAX die notwendige Unterstützung für eine Stabilisierung bieten dürfte.

Aus charttechnischer Sicht bleibt der Ausblick für den Deutschen Aktienindex jedoch negativ. Der DAX zeigt noch keine Zeichen der Erholung, die Bullen bräuchten einen klaren Sprung über die Marke von 12.000 Punkten, um wieder die Oberhand zu gewinnen. Die nächste wichtige Unterstützung liegt bei 11.200 Zählern.

GER30
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Auch am Devisenmarkt dürften die Schwankungen steigen. Das britische Pfund steht aufgrund der Unsicherheiten rund um den Brexit unter Druck, und weitere Verluste scheinen wahrscheinlich. Die nächste wichtige Unterstützung liegt bei 1,30 USD – ein klarer Bruch unter diesem Niveau würde eine Korrektur in Richtung 1,28 USD signalisieren.

Wichtige Ereignisse:

Montag

Neuseeländische Inflationszahlen – der Markt erwartet einen Anstieg von 0.7 % (QoQ) und 1.7 (YoY). Die steigende Inflationsrate dürfte den Druck auf die RBNZ erhöhen, und zu erhöhten Zinserwartungen führen.

Dienstag

Britische Arbeitsmarktzahlen – Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4.0 % liegen, unverändert vom vorherigen Monat. Das schwindende Lohnwachstum steht jedoch ein Problem dar, da die Inflation wächst und die Bank of England aufgrund der Brexit-Sorgen die Zinsen nicht zu schnell erhöhen möchte.

Mittwoch

Eurozone Inflationsrate – ein Anstieg von 2.1 (YoY) scheint wahrscheinlich, was zu keiner größeren Marktbewegung führen dürfte.

FOMC Sitzungsprotokoll – nach den jüngsten Kommentaren von Fed-Chef Powell warten die Anleger gespannt auf das Protokoll, und ob weitere Fed-Mitglieder ein schnelleres Tempo der Zinsschritte wünschen.

Freitag

China – BIP-Zahlen – Der Markt rechnet mit einem Wachstum von 1.6 % (QoQ) und 6.6 % (YoY). Auch der Handelskonflikt mit den USA macht der chinesischen Wirtschaft zu schaffen, und schadet der Investorenstimmung.

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