Frankfurt Open - Yuan steigt, Dollar erhohlt sich in Asien

Marktanalysen /
13 Jan 2017

Aktienindizes:

  • Asien: Nikkei (+1.23 %), Hang Seng (+0.40 %), CSI 300 (+0.04 %), KOSPI (-0.50 %), ASX 200 (-0.79 %)
  • Nordamerika: Dow Jones (-0.32 %), S&P 500 (-0.21 %), NASDAQ (-0.29 %), TSX (-0.47 %), IPC (+0.28 %)

Rohstoffe:

  • WTI Crude $53.05 (+0.08 %), Brent Crude $56.04 (+0.05 %), Natural Gas $3.41 (+0.80 %), Gold $1195.92 (+0.04 %), Copper $265.10 (-0.77 %)

Der US-Dollar erholte sich etwas in Asien. Der Widerstand bei 1.0685 in EUR/USD erwies sich als zu stark, und das Währungspaar fiel über Nacht auf ein Niveau von 1.06. Ein klarer Bruch über 1.0685/1.07 würde jedoch signalisieren, dass EUR/USD wahrscheinlich bis zu 1.0850 steigen wird, der nächste wichtige Widerstand nach 1.07.

Das britische Pfund bleibt jedoch unter Druck, da der Markt über ein hartes Brexit-Szenario besorgt ist. Diese Sorge wird wahrscheinlich noch einige Zeit auf der Währung lasten, und es bräuchte ein bedeutendes Dollar-negatives Event, dass sich GBP/USD richtig erholen könnte.

Das Hauptevent in der asiatischen Trading-Session waren die chinesischen Handelsdaten. Die Handelsbilanz stand bei $40.82 Milliarden im Dezember, niedriger als die $46.50 Milliarden die der Markt erwartete, und runter von $44.61 Milliarden im Monat zuvor. Die Exporte fielen um 6.1 % (vs. 3.5 % erwartet), während die Importe jedoch leicht zunahmen (3.1 % vs. 2.7 % erwartet). USD/CNH öffnete bei 6.8750 in Shanghai, fiel im Laufe der Handelssession jedoch auf ein Tief von 6.8275.

Die meisten asiatischen Aktienmärkte beendeten den letzten Handelstag der Woche mit einem Plus. Der Nikkei stieg über 1 %, während Hong Kong einen Gewinn von 0.40 % verbuchte. Für DAX-Händler war diese Woche nicht besonders spannend, da der Index weiterhin am konsolidieren ist. Zwar brach der DAX über den 11650 Widerstand, und einen Tag später auch durch die 11520 Unterstützung, jedoch fehlte es an beiden Tagen an Momentum. Widerstand kann nun bei 11690 erwartet werden, während Unterstützung bei 11483 und 11400 liegt.

In den letzten Tagen kamen zwei EM-Währungen in den Fokus der Händler: Der mexikanische Peso und die türkische Lira. Die mexikanische Zentralbank war diese Woche mehrmals im Markt aktiv, und versuchte den Fall der Währung zu mildern. Besonderen Erfolg hatten sie damit keinen, aber die Dollar-Schwäche nach der Trump-Pressekonferenz half dem Peso etwas. Nun steigt USD/MXN jedoch wieder. In Asien erreichte das Währungspaar ein Hoch von 21.8270, und es scheint wahrscheinlich, dass wir bald wieder einen Test des 22.00 Niveaus sehen werden.

USD/TRY hatte eine Kehrtwende gestern, und fiel von 3.95 auf ein Tief von 3.7450. Jedoch wird die Stärke der Lira kaum lang anhalten können. Das Land kämpft mit steigender Inflation, und die Zentralbank zeigte sich bisher eher unschlüssig. Aus technischer Sicht bleibt der kurzfristige USD/TRY Ausblick ebenfalls bullish, und der starke Aufprall von 3.7450 unterstützt dies.

Das wichtigste Event heute wird die Veröffentlichung der neuesten US Retail Sales-Daten um 14:30 (Berlin) sein.

Wirtschaftskalender:

  • 13:30 GMT - US Retail Sales
  • 13:30 GMT – US PPI
  • 15:00 GMT - US UoM Consumer Sentiment

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