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Frankfurt Open - Händler warten auf Signale von US-Börsen; Dollar leicht höher

Marktanalysen /
21 Feb 2017

Der DAX startete gestern ziemlich impulsiv in die neue Handelswoche. Der Schwung ging jedoch im Laufe des Tages verloren, da die US-Märkte geschlossen waren. Auch an den Börsen in Fernost blieb es über Nacht ruhig. Das zeigt, dass viele Anleger auf Signale von den amerikanischen Aktienmärkten warten. Dort steht noch immer der angekündigte Wirtschaftsplan des US-Präsidenten Donald Trump im Fokus der Händler.

Der kurzfristige Ausblick für den Deutschen Aktienindex bleibt positiv. Der Widerstand bei 11,893 ist nun die nächste große Hürde. Sollte aber auch diese überwunden werden, steht einem Test der 12,000-Marke nichts mehr im Weg. Unterstützung liegt nun bei 11,794 und 11,687 Punkten.

DAX - Wochenchart - 21.02.2017

Der Euro gab in Asien leicht nach. Neben den Sorgen um die kommenden Wahlen in Frankreich zeigt man sich am Devisenmarkt auch zunehmend über Griechenland besorgt. Die Verhandlungen zwischen der EU, dem IWF und Griechenland werden sich als schwierig erweisen, und könnten die Gemeinschaftswährung zusätzlich unter Druck bringen. Nachdem Bruch durch die Unterstützung bei 1,06 USD scheint eine weitere Korrektur bis mindestens 1,0520 USD wahrscheinlich.

Der US-Dollar stieg in Asien leicht gegenüber den anderen Hauptwährungen. Der Markt wartet nun auf das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank. Man erhofft sich, danach besser einschätzen zu können ob die nächste Zinssatzerhöhung doch früher als erwartet kommen könnte. Die meisten Sitzungsprotokolle in den letzten zwölf Monaten lieferten jedoch wenig neue Informationen. Daher ist das Risiko groß, dass die Dollar-Bullen erneut enttäuscht werden.

Wirtschaftskalender:

  • 08:45 - Frankreich - Verbraucherpreisindex
  • 09:00 - Frankreich - Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex
  • 09:00 - Frankreich - Hersteller-Einkaufsmanagerindex
  • 09:30 - Deutschland - Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex
  • 09:30 - Deutschland - Hersteller-Einkaufsmanagerindex
  • 10:00 - Eurozone - Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex
  • 10:00 - Eurozone - Hersteller-Einkaufsmanagerindex
  • 11:00 - Großbritannien - Bank von England Gouverneur Carney spricht
  • 14:50 - USA - FOMC-Mitglied Kashkari spricht
  • 15:45 - USA - Hersteller-Einkaufsmanagerindex
  • 15:45 - USA - Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex
  • 18:00 - USA - FOMC-Mitglied Harker spricht
  • 21:30 - USA - FOMC-Mitglied Williams spricht

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