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Frankfurt Open - Geopolitische Risiken drücken Aktienmärkte; DAX startet unter 12,000 Punkten

Marktanalysen /
06 Mrz 2017

In Asien war die Stimmung an den Aktienmärkten eher trüb. Nordkorea feuerte über Nacht mehrere Raketen ab. Drei davon landeten in der Nähe der japanischen Küste. Die Nachricht verunsicherte die Anleger, und der Nikkei gab um fast 0,50 Prozent nach.

Auch der DAX legte einen eher schwachen Start in die neue Handelswoche hin. Aktuell erwarten wir den Deutschen Aktienindex rund 30 Punkte tiefer bei 11,990 Punkten. So lange der Index sich oberhalb der 11,800-Punkte-Marke halten kann, bleibt der kurzfristige Ausblick positiv. Es scheint jedoch wahrscheinlicher, dass die Volatilität vor der EZB-Sitzung abnehmen wird.

Am Devisenmarkt war der japanische Yen als „sicherer Hafen“ gefragt. USD/JPY startete den Tag bei 114.15, fiel aber im Laufe der Handelssession auf ein Tief von 113.65. Der Widerstand vor der 115er-Marke erwies sich erneut als stark. Sollte USD/JPY unter der Unterstützung bei 113.20 fallen, würde dies bestätigen, dass der Abwärtstrend intakt bleibt.

US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen signalisierte am Freitag, dass eine Zinserhöhung im März durchaus möglich wäre. Umso wichtiger werden die US-Arbeitsmarktdaten die am Freitag erscheinen werden. Sollten diese die Erwartungen erfüllen, hat die Federal Reserve keine Ausreden mehr, die nächste Zinsanhebung zu verschieben. Eine Zinserhöhung im März ist im Preis schon inbegriffen, und stellt daher eine geringe Bedrohung für die Rallye an den Börsen dar. Falls die Inflationserwartungen aber schneller als erwartet steigen, könnte dies die Aktienmärkte unter Druck bringen.

Auch die EZB wird diese Woche über ihre Geldpolitik entscheiden. Der Markt erwartet keine Änderungen an den Zinsen, und es ist unwahrscheinlich, dass es am Donnerstag zu Überraschungen kommen wird. Jedoch warten die Händler gespannt darauf, ob die EZB auf die starken Konjunkturzahlen aus der Eurozone reagieren werden. Die Zentralbank könnte sich zwar etwas optimistischer zeigen. Auf ein viel früheres Ende der expansiven Geldpolitik sollte man aber nicht hoffen. Mario Draghi und seine Kollegen werden auf weitere Signale warten, dass der Anstieg der Inflationsrate nicht nur ein temporärer Effekt ist.

Wirtschaftskalender:

  • 10:30 - Eurozone - Anlegervertrauen
  • 16:00 - USA - Werksaufträge
  • 21:00 - USA - FOMC-Mitglied Kashkari spricht

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