Frankfurt Open - Euro erholt sich, Yuan steigt

Marktanalysen /
04 Jan 2017

Aktienindizes:

  • Asien: Nikkei (+2.51 %), Hang Seng (-0.16 %), CSI 300 (+0.78 %), KOSPI (+0.08 %), ASX 200 (+0.06 %)
  • Nordamerika: S&P 500 (+0.85 %), DJIA (+0.60 %), TSX (+0.76 %), IPC (+0.94 %)

Rohstoffe:

  • WTI Crude $52.46 (+0.25 %), Brent Crude $55.59 (+0.22 %), Natural Gas $3.29 (-1.02 %), Gold $1162.13 (+0.28 %), Copper $250.70 (+0.72 %)

In Europa beginnt soeben der dritte Handelstag des Jahres 2017, und Liquidität kehrt so langsam wieder in die Märkte zurück. An Volatilität mangelt es auch nicht, dank Donald Trump und China.

Die Aktienmärkte in Asien stiegen, und der Nikkei, der gestern noch geschlossen war, musste das Rally nachholen und schloss den Handelstag mit einem Gewinn von 2.51 % ab. Während die australischen und südkoreanischen Märkte eher hinterherhinkten, konnte der chinesische Index einen soliden Gewinn von 0.80 % verbuchen.

Im Devisenmarkt war der chinesische Yuan im Fokus. Bloomberg berichtete, dass die chinesische Regierung mehrere Optionen betrachtet um die Währung zu unterstützen und einen weiteren Abfluss von Kapital zu verhindern. Die Behörden haben auch neue Regeln eingeführt, wie z.B. eine Anordnung an staatliche Unternehmen, dass sie Fremdwährungen verkaufen müssen, und mehr Bestände in der lokalen Währung halten sollen.

Die chinesische Währung steht seit der US-Präsidentschaftswahl unter starkem Druck. Investoren fürchten, dass Trump seine Drohung bezüglich der Handelsbarrieren realisieren wird, und die chinesischen Exporte stark darunter leiden werden. Zwar sitzt Trump noch nicht im Oval Office, aber er ist ziemlich aktiv auf Twitter, und schreibt dort oft negativ über China, was kaum zu einem guten Start führen dürfte.

Der Yuan stieg über Nacht, nachdem die Bloomberg-Story veröffentlicht wurde. USD/CNH (offshore Yuan) startete den Tag bei 6.9690 und fiel im Laufe der asiatischen Trading-Session auf ein Tief von 6.9260.

Der Dollar blieb stabil in Asien, beflügelt durch starke Manufacturing PMI Daten. Der Markit PMI lag bei 54.3 und der ISM PMI bei 54.7, während der Markt nur 54.2 bzw. 53.6 erwartet hatte. Kurz nach dem die Daten veröffentlicht wurden, stürzte der Euro auf ein Tief von 1.0340, das niedrigste Niveau seit Januar 2003. EUR/USD konnte sich zwar in Asien etwas erholen, aber starker Widerstand wird schon bei 1.05 erwartet. GBP/USD ging es ähnlich, wobei 1.22 Unterstützung auch beim zweiten Test hielte. Direkter Widerstand liegt bei 1.23, und stärker dann bei 1.2385-1.24.

In USD/JPY, erwies sich der Widerstand bei 118.65 als zu kräftig und das Währungspaar fiel kurz danach auf ein Tief von 117.20. Es konnte sich in Asien zwar erholen, aber ist nun beim EU Open wieder zurück unter 118. Unterstützung liegt bei 117.20, und ein Bruch darunter würde signalisieren, dass wir schnell wieder einen Test von 116.00/10 sehen werden.

In der heutigen europäischen Trading-Session wird der Fokus auf die Services PMI Daten aus den Ländern des Euroraums sein, gefolgt von ER-Inflationsdaten. Am späten Abend wird dann die Federal Reserve ihr Sitzungsprotokoll vom Dezember Meeting veröffentlichen. Zwar hatten die Sitzungsprotokolle in den letzten zwei Jahren kaum einen Einfluss auf den Markt, dies könnte heute aber anders sein, da die Händler erwarten, dass die Fed über ihre Erwartungen über die neue US-Regierung berichten wird, sowie den Grund für die Änderungen im Dot-Plot.

Wirtschaftskalender:

  • 08:45 GMT - Italian Services PMI
  • 08:50 GMT - French Services PMI
  • 08:55 GMT - German Services PMI
  • 09:00 GMT - Euro Zone Services PMI
  • 09:30 GMT - UK Construction PMI
  • 10:00 GMT - Italian CPI
  • 10:00 GMT - Euro Zone CPI
  • 19:00 GMT - FOMC Meeting Minutes

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