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Frankfurt Open - Dollar unter Druck nach Kommentaren von Trump; höhere Inflation beflügelt den Euro-Kurs

Marktanalysen /
01 Feb 2017

Aktienindizes:

  • Asien: Nikkei (+0.56 %), Hang Seng (-0.74 %), KOSPI (+0.69 %), ASX 200 (+0.57 %)
  • Nordamerika: Dow Jones (-0.54 %), S&P 500 (-0.09 %), NASDAQ (+0.02 %), TSX (-0.12 %), IPC (-0.19 %)

Rohstoffe:

  • WTI Öl $52.72 (-0.17 %), Brent Öl $55.44 (-0.25 %), Erdgas $3.16 (+1.25 %), Gold $1208.31 (-0.20 %), Kupfer $272.25 (-0.18 %)

Wir erwarten den Deutschen Aktienindex zum heutigen Handelsstart leicht höher bei rund 11.630 Punkten. Wichtige Unterstützung liegt nun im Bereich zwischen 11,400 und 11,425. Fällt die Unterstützung bei 11,400 Punkten, ist mit einer weiteren Korrektur bis zur 11,000-Marke zu rechnen.

Der Euro stieg in Asien über 1.08 USD, nachdem die Inflationsrate in der Eurozone den höchsten Stand seit 2013 erreichte. Kurzfristig spricht einiges für weitere Euro-Stärke: Die Konjunktur in der Eurozone erholt sich rascher als erwartet, der Aufwärtstrend der Inflationsrate bleibt intakt und die Großspekulanten halten noch immer massive EUR-Short Positionen, was das Risiko für einen Short Squeeze deutlich erhöht. Der nächste wichtige Widerstand liegt nun bei 1.0870, und ein Bruch darüber würde signalisieren, dass die Gemeinschaftswährung schnell wieder die 1.10-Marke testen könnte.

Der Dollar kam erneut unter Druck, da sich die Trump-Administration besorgt über die Stärke der US-Währung zeigte. Trump sagte offen, dass der hohe Dollar ein Problem für die US-Wirtschaft sei, und bezeichnete Japan und China als Währungsmanipulatoren. Zuvor hatte ein wichtiger Berater von Trump Deutschland vorgeworfen seine Handelspartner durch einen "extrem unterbewerteten Euro auszubeuten".

Kurzfristig ist mit weiteren Verlusten zu rechnen, da die Anleger und Händler noch immer auf konkrete Details zu Trumps Wirtschafplan warten, zugleich aber die Anzahl von protektionistischen Maßnahmen steigt. Gold und der japanische Yen werden von der Risikoaversion der Anleger und der Dollar-Schwäche am meisten profitieren. Gold nähert sich so langsam wieder der $1220-Marke, und falls es diese Hürde bewältigt, steht einem Test von $1250 nicht viel im Weg.

Der Fokus der Händler wird heute auf die Zinssatzentscheidung der Federal Reserve gerichtet sein. Es ist damit zu rechnen, dass es heute zu keiner Änderung des Zinssatzes kommen wird, die amerikanische Notenbank jedoch aufgrund des starken Arbeitsmarktes ihre optimistische Stellung aufrechterhalten wird.

Wirtschaftskalender:

  • 08:45 GMT - Italian Manufacturing PMI
  • 08:50 GMT - French Manufacturing PMI
  • 08:55 GMT - German Manufacturing PMI
  • 09:00 GMT - Euro Zone Manufacturing PMI
  • 09:30 GMT - UK Manufacturing PMI
  • 13:15 GMT - US ADP Nonfarm Employment Change
  • 15:00 GMT - US ISM Manufacturing PMI
  • 19:00 GMT - Federal Reserve Interest Rate Decision
  • 19:00 GMT - FOMC Statement

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