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Frankfurt Open - Dollar schwächer; Pfund fällt vor Brexit-Urteil des Obersten Gerichtshofs

Marktanalysen /
24 Jan 2017

Aktienindizes:

  • Asien: Nikkei (-0.55 %), Hang Seng (+0.12 %), CSI 300 (+0.01 %), KOSPI (-0.01 %), ASX 200 (+0.70 %)
  • Nordamerika: Dow Jones (-0.14 %), S&P 500 (-0.27 %), NASDAQ (-0.04 %), TSX (-0.44 %), IPC (+1.69 %)

Rohstoffe:

  • WTI Crude $53.12 (+0.70 %), Brent Crude $55.64 (+0.74 %), Natural Gas $3.27 (+0.83 %), Gold $1215.39 (-0.23 %), Copper $264.65 (-0.04 %)

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete gestern den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Freihandelsabkommen TPP (Trans-Pacific Partnership), und kündigte neue Zölle, massive Steuersenkungen und einen drastischen Abbau von Regulierungen an. Zwar wären die Steuersenkungen und der Abbau von Vorschriften positiv für die US-Wirtschaft, der Dollar fiel jedoch trotzdem, und die Aktienindizes in den Staaten konnten gestern auch nicht glänzen.

Dies sagt uns, dass die positiven Nachrichten schon in den Kursen diskontiert wurden. Die Anleger werden skeptischer, und warten auf eine Erläuterung des Wirtschaftsplans. Es ist zu erwarten, dass Gold in diesen Verhältnissen weiterhin gefragt bleiben wird. Zwar hat der solide technische Widerstand bei $1220 das Rallye etwas gebremst, jedoch bleibt das Momentum stark, und kurzfristig scheint ein Anstieg auf $1250 wahrscheinlich.

Gold - Tages-Chart - 24.01.2017

Für die Aktienmärkte sieht es aber weniger gut aus, und die Euro-Stärke wird dem DAX zusätzlich zu schaffen machen. Die Unterstützung bei 11,500 konnte gestern zwar nicht durchbrochen werden, kurzfristig sieht aber ein Test der charttechnisch wichtigen Marke bei 11,400 Punkten wahrscheinlich.

Die Ölpreise erholten sich leicht in Asien, aber es scheint zunehmend fraglich ob das OPEC-Rallye haltbar ist. Daten von Baker Hughes zeigten, dass die Ölförderung von den Shale-Produzenten in den Vereinigten Staaten wieder steigen. Außerdem wiesen die COT-Daten der CFTC darauf hin, dass das Niveau von spekulativen Long-Positionen in Öl auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren ist. Aus charttechnischer Perspektive ist das Preisniveau von $50 per Barrel wichtig für die Öl-Bullen. Ein klarer Bruch unter $50 würde signalisieren, dass es zu einer Korrektur bis zu $45 kommen könnte.

Im Devisenmarkt steht das britische Pfund wieder im Fokus der Händler. Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs wird heute darüber entscheiden, ob die Regierung vor Beginn des EU-Austrittsverfahrens das Einverständnis des Parlaments einholen muss. Zwar kann das Parlament den Austritt nicht mehr verhindern, jedoch käme es bestimmt zu Verzögerungen in den Verhandlungen, und könnten diese auch erschweren.

Das Momentum in GBP/USD bleibt solide, aber man kann mit starkem Widerstand bei 1.2550-70 rechnen. Sollte das Währungspaar diese Hürde jedoch überwinden, wäre ein Anstieg auf 1.2775 wahrscheinlich.

GBP/USD - Tages-Chart - 24.01.2017

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