Frankfurt Open - Dollar fällt leicht; DAX vor wichtiger Handelswoche

Marktanalysen /
06 Feb 2017

Die Stimmung an den Börsen hat sich etwas verbessert, und die meisten asiatischen Aktienmärkte konnten den heutigen Handelstag mit einem Gewinn abschließen. Der japanische Leitindex stieg um rund 0.25 %, während Hong Kong ein Plus von über 0.50 % verbuchte.

Anleger sollten sich diese Woche auf erhöhte Volatilität an den deutschen Börsen gefasst machen. Viele Unternehmen werden ihre Geschäftszahlen für das letzte Quartal veröffentlichen, darunter auch die DAX-Konzerne Münchener Rück, Thyssenkrupp und die Commerzbank.

Die kurzfristige Aussicht für die Aktienmärkte bleibt ungewiss. Die Quartalszahlen der Unternehmen in den USA und Europa waren bisher solide, und es ist zu erwarten, dass der Trend anhalten wird. Die protektionistischen Maßnahmen der neuen US-Regierung beunruhigen die Anleger aber noch immer, und stellen eine Bedrohung für das Börsen-Rally dar.

Die Ölpreise stiegen über Nacht. Die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran gefährden das Abkommen von 2015, und könnten damit die Ölförderung des Landes wieder reduzieren. Der Anstieg der amerikanischen Ölförderung verhinderte jedoch ein größeres Rally der Ölpreise. WTI handelte in einer $53.77-54.02 Spanne in Asien, und Öl der Marke Brent zwischen $56.84 und $57.03.

Gold war wieder gefragt, trotz der Erholung an den Aktienmärkten. Der Preis des Edelmetalls stieg von $1219 auf $1225 in Asien, und ein klarer Bruch des Widerstandes dort würde eine Verlängerung des Rally bis zu $1250 signalisieren.

Der US-Dollar kam leicht unter Druck. Zwar wurden im Januar 227.000 neue Jobs geschaffen, während der Markt nur mit einer Zahl von 175.000 gerechnet hatte. Jedoch stieg der durchschnittliche Stundenlohn nur 0.1 %, rund 20 Basispunkte niedriger als der Markt erwartet hatte. Gleichzeitig kletterte die Arbeitslosenquote von 4.7 % auf 4.8 %.

Die Dollar-Schwäche wird diese Woche wahrscheinlich bestehen bleiben. Die Erwartungen einer baldigen Zinssatzerhöhung der amerikanischen Notenbank fielen leicht, und Daten der CFTC zeigten, dass die großen Spekulanten weiterhin ihre USD Long-Positionen kürzen. Die Euro Netto-Short-Position ging von 52.000 auf 46.000 zurück, das niedrigste Niveau seit dem Januar 2016.

Devisenhändler sollten USD/JPY im Auge behalten. Zwar hielt die Unterstützung bei 112 erneut am Donnerstag, aber der kurzfristige technische Ausblick bleibt weiterhin negativ. Es würde einen klaren Bruch über 113.50 benötigen um dies zu ändern. Ein Durchbruch der 112-Unterstützung würde jedoch weitere Verluste signalisieren, bis mindestens 110.

USD/JPY - H4-Chart - 06.02.2017

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  • 21:30 GMT - FOMC Member Harker speaks

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