Frankfurt Open: DAX kapituliert vor starkem Euro - Hoffen auf die EZB

Marktanalysen /
25 Jan 2018

Aktuell sehen wir den Deutschen Aktienindex rund 25 Punkte tiefer bei 13.390 Punkten. Eine Zeit lang konnte der Index die Euro-Stärke sehr gut ignorieren. Der Anstieg der Gemeinschaftswährung über die Marke von 1,24 US-Dollar aber lässt die Sorgenfalten bei den Investoren dann doch größer werden. Eine anhaltende Stärke des Euro könnte zum Problem für Europa werden, vor allem für die Exportnation Deutschland.

Die Anleger hoffen nun auf die Europäische Zentralbank. Sie dürfte sehr wahrscheinlich versuchen, die Euro-Rally etwas zu bremsen, so die Erwartung an die heutige Sitzung. Die Inflationsrate hat noch immer nicht das gewünschte Niveau erreicht. EZB-Präsident Draghi dürfte daher signalisieren, dass ein zu starker Euro die Erholung der Eurozone gefährden könnte. Sollte die Notenbank damit Erfolg haben und eine Trendwende im Euro hervorrufen, dürfte sich auch der DAX relativ schnell erholen und wieder Kurs auf das aktuelle Allzeithoch nehmen.

Die Sorgen vor einem Handelskrieg zwischen den USA und dem Rest der Welt nehmen zu, was den Dollar in den vergangenen Tagen stark unter Druck gebracht hat. Zudem hat die Regierung Trump auch signalisiert, dass ein schwächerer Dollar erwünscht ist. Es bleibt daher abzuwarten, in welchem Maße die EZB den Eurokurs überhaupt beeinflussen kann und wie nachhaltig der Effekt sein wird.

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