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Frankfurt Open: DAX in den Startlöchern für mehr - Woche der Geldpolitik voraus

Marktanalysen /
11 Dez 2017

Zu Beginn der Handelswoche sehen wir den Deutschen Aktienindex rund 40 Punkte höher bei 13.190 Punkten. Die nächste große Hürde liegt mit 13.200 Punkten mal wieder vor dem Index. Ein Sprung darüber dürfte die Jahresendrally einleiten und den DAX im ersten Schritt bis auf mindestens 13.400 Punkte führen. Doch die neue Handelswoche bringt Risiken mit sich.

Gleich vier wichtige Zentralbanken werden ihren letzten Zinsentscheid für 2017 bekanntgeben. Was die Europäische Zentralbank und die Schweizer Nationalbank betrifft, ist das Potenzial für eine Überraschung ziemlich gering. Mario Draghi hat schon auf der letzten Sitzung seinen Zukunftsplan skizziert und daran dürfte sich in der Zwischenzeit wenig geändert haben. Auch in der Schweiz dürfte es bis zum Sommer nächsten Jahres nicht zu einer Änderung in der Geldpolitik kommen.

Deutlich interessanter dürften die Entscheidungen der amerikanischen und britischen Notenbanken werden. Eine Zinserhöhung in den Staaten ist bereits ausgemachte Sache. Die Investoren wollen darüberhinaus hören, wie die Federal Reserve auf die Steuerreform reagieren will. Bisher konnte sie diese ignorieren, da die Realisierung unsicher erschien. Die Situation hat sich aber verändert, und nun wird sich die Fed damit beschäftigen müssen. Sollte sie andeuten, dass Tempo der Zinserhöhungen daraufhin zu beschleunigen, könnte dies die Aktienrally ins Stocken bringen.

Über Nacht startete die US-Terminbörse CBOE mit dem Handel von Bitcoin-Futures. Die Börse musste den Handel schon in den ersten Stunden stoppen, da es zu einer Rally von 20 Prozent kam. Welchen Effekt die Futures auf den Spot-Preis haben werden, bleibt abzuwarten. Insgesamt ist diese Entwicklung aber positiv, da mehr institutionelle Anleger am Bitcoin-Handel teilnehmen werden. Man muss kurzfristig zwar mit weiteren Flash-Crashs rechnen, aber die Kryptowährung dürfte bis zum Jahresende die Marke von 20.000 US-Dollar erreichen.

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