Frankfurt Open - Anleger bleiben vorsichtig vor Trump-Antritt

Marktanalysen /
20 Jan 2017

Aktienindizes:

  • Asien: Nikkei (+0.34 %), Hang Seng (-0.37 %), CSI 300 (+0.63 %), KOSPI (-0.35 %), ASX 200 (-0.66 %)
  • Nordamerika: Dow Jones (-0.37 %), S&P 500 (-0.36 %), NASDAQ (-0.28 %), TSX (+0.08 %), IPC (-0.21 %)

Rohstoffe:

  • WTI Crude $51.63 (+0.31 %), Brent Crude $54.30 (+0.26 %), Natural Gas $3.32 (-1.45 %), Gold $1207.63 (+0.23 %), Copper $259.55 (-0.57 %)

Die meisten asiatischen Aktienmärkte beendeten den Handelstag mit einem Minus. Am höchsten fiel der Verlust in Australien aus, wo der ASX 200 Index um 0.65 % nachgab.

Auch die amerikanischen Märkte schlossen den gestrigen Handelstag mit einem Verlust ab, da Händler und Anleger beschlossen, vor dem Machtwechsel in den USA Kasse zu machen. Die Ungewissheit was die Präsidentschaft von Donald Trump bringen wird, bleibt groß, und Investoren wünschen sich vor allem Klarheit zur künftigen Wirtschaftspolitik zu erhalten.

Die europäischen Märkte blieben währenddessen ruhig. Der Dax schloss den gestrigen Handelstag erneut nahezu unverändert ab bei 11.597.

Lediglich an den chinesischen Märkten war die Stimmung etwas besser, nach soliden Wirtschaftsdaten.

Die Jahreswachstumsrate des chinesischen BIP stand in Q4 bei 6.8 %, besser als von den Märkten erwartet wurde, und ein Wachstum von 0.1 % gegenüber Q3. Die Einzelhandelsumsätze im Dezember stiegen 10.9 % (year-on-year), ebenfalls oberhalb der Erwartungen.

Die Börse in Shanghai konnte einen Gewinn von 0.75 % verbuchen, während sich der Yuan erholte. USD/CNH fiel von 6.85 auf ein Tief von 6.8340.

Die US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen hielt über Nacht erneut eine Rede. Sie sagte, dass es unklug wäre die US-Wirtschaft heiß laufen zu lassen, und dass die Fed den Zinssatz schrittweise erhöhen wird. Zudem betonte Yellen, dass die Wirtschaft bald eine Vollbeschäftigung erreichen wird, und das die Inflationsrate von 2 % in den kommenden Jahren erzielt werden wird.

Yellen's Aussagen waren ziemlich ähnlich zu denen die wir schon am Mittwoch gehört haben, aber ihr Ton klang dieses Mal etwas weniger "hawkish", was den US-Dollar leicht unter Druck brachte.

Der Euro erholte sich leicht in Asien, und stieg auf ein Hoch von 1.0690 gegenüber dem US-Dollar. Die EZB entschied gestern, ihre Geldpolitik unverändert fortzusetzen. Präsident Mario Draghi zeigte sich unbeeindruckt vom jüngsten Anstieg der Inflationsrate, und betonte, dass die Kerninflation weiterhin niedrig bleibt. Die Zentralbank hat daher die Entscheidung getroffen, ihre Anleihenkäufe im gleichen Tempo fortzufahren, um die Inflationsrate langfristig auf das gewünschte Niveau von 2 % zu bringen.

Von der EZB aus ist in naher Zukunft mit keinen Überraschungen zu rechnen, daher kann erwartet werden, dass der Kurs des Euros kurzfristig eher von der Situation in den USA getrieben wird.

Aus charttechnischer Sicht, bliebt der kurzfristige Ausblick positiv. Falls EUR/USD die Hürde bei 1.0720 überwinden kann, scheint ein Anstieg auf 1.0875 wahrscheinlich.  

EUR/USD - Tages-Chart - 20.01.2017

Was sagen die Charts?

In USD/JPY, erwies sich der Widerstand bei 115.50 als zu stark, und das Währungspaar fiel über Nacht auf ein Tief von 114.60. Der kurzfristige technischer Ausblick bleibt negativ, und ein Bruch unter die Unterstützung bei 114.40 würde signalisieren, dass wir bald einen erneuten Test von 112.50 sehen werden.

USD/JPY - Tages-Chart - 20.01.2017

Wirtschaftskalender:

  • 09:30 GMT - UK Retail Sales
  • 13:30 GMT - Canadian CPI
  • 13:30 GMT - Canadian Retail Sales
  • 14:00 GMT - FOMC Member Harker speaks
  • 18:00 GMT - FOMC Member Williams speaks

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