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Frankfurt Open - Aktienmärkte bleiben stark, Gold fällt; Peso unter Druck

Marktanalysen /
27 Jan 2017

Aktienindizes:

  • Asien: Nikkei (+0.34 %), ASX 200 (+0.75 %)
  • Nordamerika: Dow Jones (+0.16 %), S&P 500 (-0.07 %), NASDAQ (-0.02 %), TSX (-0.18 %), IPC (-1.38 %)

Rohstoffe:

  • WTI Crude $53.75 (-0.06 %), Brent Crude $56.17 (-0.12 %), Natural Gas $3.28 (-2.93 %), Gold $1182.32 (-0.52 %), Copper $266.15 (-0.43 %)

Die Märkte in Asien blieben eher ruhig heute. Die chinesischen, südkoreanischen und vietnamesischen Märkte waren auf Grund des Mond-Neujahres geschlossen, während die Börsen in Singapur und Hong Kong den Handelstag frühzeitig beendeten. Der japanische Nikkei konnte einen Gewinn von 0.34 % verbuchen, während der australische ASX um 0.75 % stieg.

In den Devisenmärkten kam der mexikanische Peso wieder in den Fokus der Händler. US-Präsident Trump wiederholte gestern, dass die Grenzmauer zwischen den Staaten und Mexiko so schnell wie möglich gebaut werden wird, und Mexiko schlussendlich für die Errichtung bezahlen wird. Die Trump-Regierung hat außerdem erwähnt, dass eine Importsteuer von 20 % für Produkte aus Mexiko möglich wäre. Der mexikanische Präsident Nieto sagte kurz danach seinen geplanten Besuch in Washington D.C. ab.

Der Peso reagierte negativ auf die neuesten Entwicklungen. Obwohl Mexiko auch für die Vereinigten Staaten ein wichtiger Handelspartner ist, wäre der größere Verlierer eines Handelskrieges ganz klar Mexiko.

USD/MXN stieg von 20.85 auf 21.38. Da Trump wohl kaum an einen Kompromiss interessiert ist, kann erwartet werden, dass der Peso weiterhin unter Druck stehen wird. Aus charttechnischer Sicht, liegt der nächste wichtige Widerstand bei 21.58. Ein Bruch darüber würde signalisieren, dass USD/MXN bald wieder das 22.00-Niveau testen könnte.

Die mexikanische Zentralbank hatte zwar in den letzten Wochen mehrmals im Devisenmarkt interveniert, aber ohne großen Erfolg. Falls es zu einem richtigen Handelskrieg zwischen den beiden Ländern kommen würde, gäbe es nicht viel, dass die Zentralbank tun könnte um einen weiteren Wertverlust des Pesos zu verhindern.

Die Edelmetalle stehen ebenfalls unter Druck. Gold profitiert grundsätzlich von drei Sachen: Einem schwächeren Dollar, Risikoaversion an den Börsen und Angst vor zu hoher Inflation. In den letzten Handelstagen stiegen die Aktienmärkte jedoch zusammen mit dem Dollar, und von Angst vor Inflation kann noch keine Rede sein.

Gold gab in Asien um rund 0.60 % nach, und fiel auf $1181. Wichtige Unterstützung liegt zwischen $1176 und $1180, aber ein Bruch unter diesem Bereich würde eine erweiterte Korrektur signalisieren, bis mindestens $1150.

Wirtschaftskalender:

  • 13:30 GMT – US GDP
  • 13:30 GMT – US Durable Goods Orders
  • 15:00 GMT – US UoM Consumer Confidence

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