Was ist der Ölhandel und wie kann man mit Öl handeln?

Commodities /
Milan Cutkovic

Was ist Öl?

Öl ist ein hoch geschätzter Rohstoff, der für viele Industrien weltweit wichtig ist. Als nicht erneuerbare Energieressource gibt es Öl in verschiedenen Formen, z. B. als Rohöl, das aus dem Boden gewonnen wird, und als raffinierte Ölprodukte wie Benzin, Diesel und Flugzeugtreibstoff. Der Ölpreis wird von Faktoren wie Angebot und Nachfrage, geopolitischen Ereignissen und der wirtschaftlichen Lage beeinflusst.

Was ist Rohöl?

Die wichtigste Art von Öl, die auf den Märkten gehandelt wird, ist Rohöl, ein natürlich vorkommendes, nicht raffiniertes Erdölprodukt, das aus der Erde gewonnen wird. Die Zusammensetzung von Rohöl kann je nach Quelle stark variieren, was bedeutet, dass es verschiedene Arten oder „Sorten“ von Rohöl gibt. Hier sind einige der wichtigsten Arten von Rohöl:

  • Brent Crude: Brent-Rohöl ist eine der am häufigsten gehandelten und als Benchmark verwendeten Rohölarten. Es besteht hauptsächlich aus einer Mischung von Öl aus mehreren Ölfeldern in der Region und wird aus Ölfeldern in der Nordsee gewonnen, was den Transport per Tanker erleichtert. Brent-Rohöl ist bekannt für seinen relativ geringen Schwefelgehalt und seinen hohen API-Grad (American Petroleum Institute), ein Maß dafür, wie schwer oder leicht eine Erdölflüssigkeit im Vergleich zu Wasser ist. Das macht es zu einem „leichten“ und schwefelarmen Rohöl. Sein Preis wird üblicherweise als Referenzpreis für den weltweiten Ölhandel verwendet.
  • West Texas Intermediate (WTI): WTI ist eine weitere beliebte Benchmark für Rohöl. Es wird in den Vereinigten Staaten gewonnen, vor allem auf Ölfeldern in Texas und Umgebung. Da diese Ölfelder im Landesinneren liegen, ist der Transport von WTI-Öl im Vergleich zu Brent relativ teuer. WTI-Rohöl gilt wie Brent als leichtes und schwefelarmes Rohöl. Es ist bekannt für seinen hohen API-Grad und seinen niedrigen Schwefelgehalt. WTI wird an der New York Mercantile Exchange (NYMEX) gehandelt und dient als Preisreferenz für Rohöl in Nordamerika.
  • Dubai-Rohöl: Dubai-Rohöl ist ein Rohöl mittlerer Qualität, das hauptsächlich im Nahen Osten gefördert wird. Es ist ein Benchmark für die Ölpreise auf dem asiatischen Markt. Dubai-Rohöl hat einen höheren Schwefelgehalt und einen niedrigeren API-Grad im Vergleich zu Brent und WTI. Es wird oft als Referenz für die Preisgestaltung von Rohölsorten aus dem Nahen Osten und Asien verwendet.
  • Louisiana Light Sweet (LLS): LLS ist eine Rohölsorte, die im Golf von Mexiko in den Vereinigten Staaten gefördert wird. Es ist ein leichtes und schwefelarmes Rohöl, wie Brent und WTI. LLS wird üblicherweise als Benchmark für die Preisgestaltung von an der US-Golfküste gefördertem Rohöl verwendet.
  • OPEC-Korb: Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) berechnet einen Durchschnittspreis für einen Korb von Rohöl, das von ihren Mitgliedsländern gefördert wird. Dieser Korb enthält verschiedene Rohölsorten aus Ländern wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela. Der OPEC-Korb dient als Referenz für die Preisgestaltung von OPEC-produziertem Rohöl.
  • Kanadisches Rohöl: Kanada ist ein bedeutender Produzent von Rohöl, und aus seinen Ölsand- und konventionellen Ölreserven werden verschiedene Arten von Rohöl gewonnen. Zu den Arten von kanadischem Rohöl gehören Western Canadian Select (WCS), Syncrude und Cold Lake Blend. Kanadische Rohöle sind in der Regel schwer und enthalten einen höheren Schwefelgehalt als leichte, schwefelarme Rohöle wie Brent und WTI.

 

Was ist der Ölmarkt?

Der Ölmarkt bezieht sich auf das globale Netzwerk von Käufern und Verkäufern, die an der Produktion, Raffination, Verteilung und dem Verbrauch von Öl beteiligt sind. Das ist ein komplexer und sehr einflussreicher Markt, der die Weltwirtschaft maßgeblich beeinflusst. Die großen ölproduzierenden Länder, Ölfirmen, Händler und Verbraucher sind alle aktive Teilnehmer an diesem Markt. Der Ölmarkt ist für seine Volatilität bekannt, die auf Faktoren wie politische Spannungen, Naturkatastrophen, Entscheidungen von Regierungsgremien (wie der OPEC) und Veränderungen der weltweiten Nachfrage zurückzuführen ist.

Was beeinflusst die Ölpreise?

Es gibt viele Faktoren, die den Ölpreis beeinflussen. Grundsätzlich ist es für alle, die mit Öl handeln, wichtig, sich über Wirtschaftsnachrichten und Markttrends auf dem Laufenden zu halten, um besser zu verstehen, wie die Preise beeinflusst werden. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren, die den Ölpreis beeinflussen:

  • Lage der Wirtschaft: Wenn es einer Wirtschaft schlecht geht, wird weniger Öl benötigt und der Preis sinkt. Wenn sich eine Wirtschaft erholt, erholt sich auch die Ölnachfrage, und die Preise steigen.
  • Stärke des US-Dollars: Öl ist an den US-Dollar gekoppelt und wird in diesem umgetauscht. Das bedeutet, dass der Wert des USD einen großen Einfluss auf die Ölpreise hat; ein starker Dollar kann die Preise senken, ein schwacher Dollar lässt sie steigen.
  • Marktspekulation: Die Ölpreise werden auf dem Terminmarkt (also dem Futures-Markt) festgelegt, was bedeutet, dass Spekulationen über zukünftige Ereignisse die Preise beeinflussen können. Händler sollten daher auf Nachrichten achten, die die Preise beeinflussen könnten.
  • Neue Energiequellen: Das Wachstum der erneuerbaren Energien (z. B. Solar- und Windenergie) kann zu einer geringeren Abhängigkeit vom Öl führen und damit die Preise sinken lassen.
  • Globale Ölproduktion: Die Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) und große Ölproduzenten wie die USA, Kanada und China haben großen Einfluss auf den Ölpreis und das Angebot. Daher sinken die Ölpreise, wenn die Produktion steigt, und steigen, wenn die Produktion eingeschränkt wird.
  • Exogener Schock: Ereignisse wie Naturkatastrophen, Krieg und geopolitische Instabilität können den Ölpreis stark beeinflussen. Wenn die Produktion oder das Angebot durch einen unvorhergesehenen „Schock“ reduziert wird, führen Panikkäufe oft zu höheren Preisen.

 

Was ist der Ölhandel?

Beim Ölhandel geht es um den Kauf und Verkauf von Ölkontrakten mit dem Ziel, von Preisschwankungen zu profitieren.

Händler können am Ölmarkt durch verschiedene Finanzinstrumente teilnehmen, darunter Terminkontrakte, Optionen und Differenzkontrakte (CFDs). Der Ölhandel bietet die Möglichkeit, auf die Preisentwicklung von Öl zu spekulieren, ohne den Rohstoff physisch besitzen oder liefern zu müssen. Mit anderen Worten: Du musst kein physisches Fass Öl kaufen, um damit zu handeln; du spekulierst einfach darauf, ob der Ölpreis auf dem offenen Markt steigen oder fallen wird.

Aufgrund seiner Bedeutung für den globalen Handel – Öl ist für den weltweiten Transport unverzichtbar und ein entscheidender Grundstoff für die Erzeugung von elektrischer Energie und Kunststoffen bis hin zu Kosmetika und Arzneimitteln – beobachten viele Branchen den Ölpreis sehr genau und handeln aktiv auf dem Ölmarkt. Dies verleiht dem Ölmarkt ein hohes Maß an Volatilität.

 

how does oil trading work

Wie funktioniert der Ölhandel?

Die beiden wichtigsten Möglichkeiten, Öl online zu handeln, sind Cash-CFDs und Futures-CFDs.

  • Öl-Cash-CFDs (Ölkassakontrakte): Dabei wird das Öl zum aktuellen Marktpreis gekauft. Das ist die einfachste Art, mit Öl zu handeln, und wird in der Regel bei kürzeren Kontraktlaufzeiten von einigen Stunden bis zu mehreren Wochen eingesetzt.
  • Öl-Futures-CFDs (Ölterminkontrakte): Ölterminkontrakte sind eine anspruchsvollere Form der Investition als Cash-CFDs. Öl-Futures haben in der Regel eine längere Vertragslaufzeit, die sich über Monate oder Jahre erstreckt. Wenn du glaubst, dass der Ölpreis in Zukunft höher sein wird, könntest du einen Vertrag mit einem Verkäufer abschließen, um einen Preis zu vereinbaren, der heute zu zahlen ist, so dass du bei der Lieferung des physischen Öls nach Ablauf des Vertrags das physische Öl für mehr verkaufen kannst, als du dafür bezahlt hast.

Nehmen wir als Beispiel den Ölhandel mit einem CFD auf die Rohöl-Benchmark West Texas Intermediate (WTI), bei der der aktuelle Marktpreis bei 70 USD pro Barrel liegt.

Wenn ein Händler glaubt, dass der Preis steigen wird, kann er einen CFD für 10 Barrel WTI zum aktuellen Preis von 70 USD pro Barrel kaufen. Wenn der Preis auf 75 USD pro Barrel steigt, kann der Händler den CFD verkaufen und einen Gewinn von 50 USD erzielen:

([75 USD-70 USD] x 10 Barrel) = 50 USD Gewinn

Fällt der Preis dagegen auf 65 USD, ergibt das einen Verlust von 50 USD.

([65 USD - 70 USD] x 10 Barrel) = 50 USD Verlust

Öl-CFD-Handel

Da der Handel mit Öl als CFD keinen physischen Besitz voraussetzt, können Händler von Preisveränderungen in beide Marktrichtungen profitieren.

Wenn ein Händler z. B. erwartet, dass der Ölpreis in den nächsten Monaten von seinem aktuellen Stand von 70 US-Dollar pro Barrel fallen wird, kann er einen Öl-Futures-CFD-Kontrakt zu 65 US-Dollar pro Barrel verkaufen. Wenn der Ölpreis bis zum Ablauf des Kontrakts auf 65 USD fällt, erhält er einen Gewinn von 5 USD pro Barrel.

 

why trade oil

Warum mit Öl handeln?

Der Handel mit Öl bietet im Vergleich zu anderen Handels- und Investitionsformen mehrere Vorteile.

Erstens ist der Ölmarkt ein sehr liquider Markt, so dass es relativ einfach ist, in Geschäfte einzusteigen und auszusteigen. Und da die Ölpreise von globalen Ereignissen beeinflusst werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein wichtiges Ereignis oder eine Nachricht irgendwo in der Angebots- oder Nachfragekette zu Preisschwankungen und damit zu Handelsmöglichkeiten führt.

Außerdem ist, weil Öl ein so wichtiger Rohstoff auf der ganzen Welt ist, eine konstante Nachfrage praktisch gesichert, und das Gewinnpotenzial bleibt bestehen. Außerdem ermöglicht der Ölhandel eine Diversifizierung, da er weniger mit den traditionellen Finanzmärkten wie Aktien und Indizes korreliert.

Zuletzt ist festzuhalten, dass Öl als CFD gehandelt werden kann. Es ist also nicht erforderlich, ein physisches Produkt zu besitzen. In Kombination mit einer Hebelwirkung können Händler ihre potentiellen Renditen steigern. Beachte jedoch, dass gehebelter Handel auch mögliche Verluste vergrößert.

 

how to trade oil

Wie kann man mit Öl handeln?

Hier ist eine grundlegende Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du mit dem Ölhandel auf den globalen Märkten beginnen kannst:

  1. Finde einen Broker: Beginne damit, verschiedene Online-Broker zu recherchieren und zu vergleichen, die Ölhandelsdienstleistungen anbieten. Suche nach Brokern, die seriös und reguliert sind, gute Kundenrezensionen haben, benutzerfreundliche Plattformen anbieten, wettbewerbsfähige Gebühren haben und Zugang zum Ölmarkt bieten, insbesondere zu den Produkten, die du handeln möchtest.
  2. Eröffne ein Konto: Sobald du einen Broker ausgewählt hast, eröffnest du ein Handelskonto. Als Teil der regulatorischen Anforderungen, zur Sicherheit deines Kontos und zum Schutz vor Betrug, sollte der Broker dir Fragen zu deinen Handelsfähigkeiten stellen und von dir verlangen, dass du deine Identität durch Vorlage deines Ausweises und deiner Meldebestätigung nachweist.
  3. Zahle auf dein Konto ein: Zahle Geld auf dein Handelskonto ein, sobald dein Antrag genehmigt ist, damit du Geld zum Handeln zur Verfügung hast. Die meisten Broker bieten eine Reihe von Finanzierungsmethoden an, darunter Banküberweisungen, Kredit- und Debitkarten sowie Online-Zahlungsmethoden. Vergewissere dich, dass du alle Mindestanforderungen des Brokers verstehst und einen Betrag einzahlst, mit dem du dich wohlfühlst (und den du auch bereit bist zu verlieren, wenn der Handel gegen dich läuft).
  4. Lerne die Handelsplattform kennen: Nimm dir etwas Zeit, um zu lernen, wie die Handelsplattform des Brokers funktioniert und wie du Tools wie Charts und Indikatoren nutzen kannst. Erfahre mehr über die verschiedenen Trades (Aufträge), die du ausführen kannst. Zahlreiche Broker bieten Demokonten, mit denen du den Handel üben kannst, ohne echtes Geld zu riskieren. Diese können sehr hilfreich sein, um dich mit der Plattform und ihren Funktionen vertraut zu machen.
  5. Führe eine Marktanalyse durch: Sieh dir die Ölpreis-Charts an, halte dich über relevante Nachrichten auf dem Laufenden, untersuche fundamentale und technische Aspekte, die den Ölpreis beeinflussen können, und führe eine Marktanalyse durch, bevor du einen Handel platzierst, um ein Verständnis für die aktuelle Lage am Ölmarkt zu erlangen. Nutze die Materialien und Analysetools, die dir der Broker zur Verfügung stellt, um dein Studium zu ergänzen.
  6. Schließe einen Handel ab: Sobald du eine Handelsstrategie im Kopf hast und deine Marktanalyse durchgeführt hast, ist es an der Zeit, einen Handel zu platzieren! Wähle auf der Handelsplattform den Ölmarkt oder das Gut aus, das du handeln möchtest (z. B. Rohöl, WTI). Wähle die Art der Order (z. B. Markt-Order oder Limit-Order) und die Menge (z. B. die Anzahl der Barrel Öl). Denke daran, auch Stop-Loss- und Take-Profit-Niveaus festzulegen, um potenzielle Risiken und Erträge zu steuern. Du bist jetzt bereit, den Handel auszuführen!
  7. Überwache und steuere deinen Handel: Nachdem du einen Handel platziert hast, solltest du deine Position regelmäßig überwachen. Verfolge die Ölpreisentwicklung, Marktnachrichten und alle relevanten Ereignisse, die sich auf deinen Handel auswirken können. Wenn du es noch nicht getan hast, solltest du Stop-Loss- und Take-Profit-Orders verwenden, um die Steuerung deines Handels zu automatisieren. In diesem Zeitraum solltest du darauf vorbereitet sein, deine Position anzupassen oder aus dem Handel auszusteigen, wenn sich die Marktbedingungen ändern.
  8. Überprüfe deinen Handel und lerne daraus: Wenn der Handel abgeschlossen ist, überprüfe deine Leistung, bewerte das Ergebnis und sei möglichst ehrlich und unparteiisch. Analysiere, was in deiner Handelsstrategie gut funktioniert hat und was verbessert werden könnte, damit du lernen kannst. Das gilt vor allem für Fehler. Verfeinere deine Fähigkeiten mit Bildungsressourcen, Webinaren und Markteinblicken, die dir der Broker zur Verfügung stellt.

 

Vorteile des Ölhandels

  • Zugänglichkeit: Der Öl-CFD-Handel bietet Privatpersonen einen einfachen Zugang zum Ölmarkt, ohne dass sie den Rohstoff physisch besitzen müssen. Händler können auf die Entwicklung des Ölpreises spekulieren, ohne die logistischen Herausforderungen des Umschlags von physischem Öl bedenken zu müssen.
  • Hebelwirkung: Beim CFD-Handel können Händler die Vorteile der Hebelwirkung nutzen, d. h. du kannst eine größere Position mit einem kleineren Kapitalbetrag kontrollieren. Das vergrößert die potenziellen Gewinne (und Verluste) im Vergleich zur Anfangsinvestition.
  • Vielfältige Handelsmöglichkeiten: Öl ist ein globaler Rohstoff mit einer hohen Marktliquidität, die eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet. Händler können auf verschiedene Ölsorten spekulieren, z. B. Brent, WTI oder andere regionale Sorten.
  • Marktvolatilität: Der Ölmarkt ist für seine Volatilität bekannt, die Händlern die Möglichkeit bietet, von Preisschwankungen zu profitieren. Eine höhere Volatilität kann zu einem größeren Renditepotenzial führen.
  • Long- und Short-Positionen: Beim CFD-Handel können Händler sowohl Long- (Kauf) als auch Short-Positionen (Verkauf) eingehen. Das heißt, du kannst sowohl von steigenden als auch von fallenden Ölpreisen profitieren, indem du auf die Richtung des Marktes spekulierst.
  • Absicherung: Der Handel mit Öl als Absicherungsinstrument kann ein nützlicher Weg sein, um das Risiko in einem Anlageportfolio zu diversifizieren und auszugleichen
  • Flexibilität: Der Handel mit Öl-CFDs bietet Flexibilität in Bezug auf die Handelsgröße und ermöglicht es Händlern, Positionen mit einem geringeren Kapitaleinsatz einzugehen als bei traditionellen Terminkontrakten.
  • Marktzugang an fünf Tagen rund um die Uhr: Der Öl-CFD-Markt ist 24 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche geöffnet und bietet eine Reihe von Handelsmöglichkeiten in verschiedenen Zeitzonen. Händler können auf globale Ereignisse und Nachrichten, die sich auf den Ölpreis auswirken, reagieren, ohne an Börsenzeiten gebunden zu sein.
  • Risikomanagement-Tools: CFD-Handelsplattformen bieten in der Regel Risikomanagement-Tools wie Stop-Loss- und Take-Profit-Orders. Diese Tools ermöglichen es Händlern, vorgegebene Levels festzulegen, um mögliche Verluste zu begrenzen oder Gewinne automatisch zu sichern.

 

Nachteile des Ölhandels

  • Risiko von Verlusten: Der CFD-Handel birgt ein hohes Risiko für mögliche Verluste. Beim Handel mit Hebelwirkung können kleine ungünstige Kursbewegungen zu erheblichen Verlusten führen.
  • Volatilität und Preisschwankungen: Volatilität kann zwar Handelschancen bieten, erhöht aber auch das Risiko von schnellen Kursschwankungen, die zu unerwarteten Verlusten führen können. Die kontinuierliche Überwachung von Preisbewegungen kann notwendig sein.
  • Komplexe Marktanalyse: Der erfolgreiche Handel mit Öl-CFDs erfordert eine gründliche Marktanalyse und ein Verständnis für die Faktoren, die den Ölpreis beeinflussen. Angebots- und Nachfragedynamik, geopolitische Ereignisse und Wirtschaftsindikatoren können komplex und schwierig zu analysieren sein, wenn man neu im Handel ist.
  • Finanzierungskosten über Nacht: Wenn du CFD-Positionen über Nacht hältst, können Finanzierungskosten anfallen, die auch als Swap-Gebühren oder Rollover-Gebühren bezeichnet werden. Diese Gebühren können die Gewinne schmälern oder die Verluste erhöhen, wenn die Positionen über einen längeren Zeitraum gehalten werden.
  • Kein Eigentum am Asset: Das Fehlen des physischen Besitzes des Basiswerts mag für manche Händler nicht attraktiv sein.

 

Was sind die besten Strategien für den Ölhandel?

Da es sich um einen volatilen Markt handelt, erfordert Öl eine sorgfältige Analyse, um erfolgreich gehandelt werden zu können. Die Fundamentalanalyse und die technische Analyse sind die beiden Hauptansätze, die Händler zur Bewertung der Ölhandelsmärkte verwenden.

  • Fundamentale Analyse: Wegen seiner Bedeutung für die Weltwirtschaft ist Öl immer in den Schlagzeilen. Es gibt jedoch einige regelmäßige Ankündigungen und Datenveröffentlichungen, die für Ölhändler unverzichtbar sind, wie z. B. die Rohölbestände der Energy Information Administration (EIA) und des „Gemeinsamen Ministeriellen Überwachungsausschusses“ der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Die EIA misst die Veränderung in der Anzahl der Barrel Rohöl, die von Handelsunternehmen als Vorrat gehalten werden, gegenüber der Vorwoche. Die OPEC ist die Organisation, die den Ölmarkt am meisten bewegt, indem sie eine Vielzahl von Energiefragen diskutiert und sich darauf einigt, wie viel Öl von jedem Land gefördert werden soll.
  • Technische Analyse: Die technische Analyse ist eine Fähigkeit, die leicht erlernt werden kann, aber nicht immer leicht zu meistern ist! Bei der technischen Analyse wendest du Indikatoren auf Charts an, die dabei helfen können, Trends und Risikostimmungen auf dem Markt zu erkennen. Indem du dies mit deinen eigenen Einschätzungen des Preisgeschehens von Ölprodukten kombinierst, kannst du Einstiegspunkte in den Markt entdecken und damit versuchen, aus den Preisbewegungen Gewinne zu erzielen.

 

 

Diese Information soll nicht als Empfehlung interpretiert werden; oder als Angebot zu kaufen oder zu verkaufen; oder als Aufforderung eines Angebotes eine Sicherheit, ein Finanzprodukt oder Instrument zu kaufen oder zu verkaufen; oder an einer bestimmte Trading-Strategie teilzunehmen. Sie wurde erstellt, ohne deine Ziele, deine finanzielle Situation oder deine Bedürfnisse zu berücksichtigen. Jegliche Hinweise auf bisherige Leistungen und Prognosen sind keine zuverlässigen Indikatoren für Zukunftsergebnisse. Axi gibt keine Zusicherung und übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts dieser Veröffentlichung. Leser sollten sich ihren eigenen Rat einholen.

FAQ


Warum ist Rohöl wertvoll?

Rohöl, auch als „schwarzes Gold“ bekannt, ist ein Rohstoff, der aufgrund seiner breiten Verwendung in der Produktion von Alltagsprodukten wie Plastik, Benzin, Gummi, Kunststoffen und mehr sehr geschätzt wird. Im Laufe der Generationen haben die wachsende Weltbevölkerung und die steigende Lebensqualität zu einem Anstieg des Verbrauchs und der Nachfrage nach Rohöl geführt. Als endliches Produkt mit hoher Nachfrage wird Rohöl daher als wertvolle Ware betrachtet.


Was ist die OPEC?

OPEC steht für die Organisation der erdölexportierenden Länder. Die Gruppe hat derzeit 13 Mitgliedsländer. Laut der OPEC-Satzung ist es der Zweck der Gruppe, die Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer zu koordinieren und zu vereinheitlichen, um die Stabilisierung der Erdölmärkte zu gewährleisten und so eine effiziente, kostengünstige und regelmäßige Versorgung der Verbraucher mit Erdöl, ein stabiles Einkommen für die Produzenten und eine faire Kapitalrendite für diejenigen, die in die Erdölindustrie investieren, sicherzustellen.


Wie wird der Ölmarkt reguliert?

Der physische Ölmarkt ist weitgehend unreguliert, da nur wenige Unternehmen den Abbau und die Raffination kontrollieren, bevor das Produkt in die ganze Welt exportiert wird. Dieses Oligopol erschwert es den Regulierungsbehörden, ihre Kontrollen auf transparente Art und Weise durchzuführen.

Im Allgemeinen arbeiten jedoch US-amerikanische Behörden auf Bundesebene und bundesstaatlicher Ebene daran, den inländischen Ölmarkt in den USA durch energie- und umweltbezogene Gesetze und Maßnahmen zu kontrollieren. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) trifft sich regelmäßig, um über die Höhe der Ölproduktion der einzelnen Länder für den Rest der Welt zu beraten und zu entscheiden. Die OPEC nutzt einen einfachen Angebots- und Nachfragemechanismus, um den Ölpreis durch die Regulierung der Fördermengen zu regulieren.


Welche Länder fördern das meiste Öl auf der Welt?

Nach Angaben der Energy Information Administration (EIA) beträgt die weltweite Ölproduktion im Durchschnitt mehr als 100,61 Millionen Barrel pro Tag. Die fünf größten Ölförderländer, die für fast die Hälfte der weltweiten Rohölproduktion verantwortlich sind, sind die USA, Saudi-Arabien, Russland, Kanada und China. 


Kann ich mit dem Handel von Öl Geld verdienen?

Rohöl ist der meistgehandelte Rohstoff der Welt. Aus seiner hohen Liquidität und Volatilität ergeben sich Möglichkeiten, die Schwankungen gewinnbringend zu handeln. Inwieweit der Handel mit Rohöl für dich vorteilhaft sein kann, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, z. B. von deinen Handelskenntnissen, deiner Fähigkeit, eine gründliche Analyse durchzuführen und der aktuellen Volatilität des Marktes. 

Um zu sehen, ob du an den Ölmärkten Gewinne erzielen kannst, kannst du mit einem kostenlosen Axi-Demokonto mit virtuellem Geld mit Öl handeln. 


Welche Risiken sind mit dem Ölhandel verbunden?

Es gibt zwei Hauptarten von Risiken, die mit dem Ölhandel verbunden sind.  

Das erste ist das Risiko, das mit dem Handel selbst verbunden ist. Öl ist ein Rohstoff, der an den Terminmärkten gehandelt wird und ein hohes Maß an Hebelwirkung bietet. Der Einsatz eines hohen Hebels kann riskant sein, denn es besteht die Möglichkeit, dass du deine gesamte Investition verlierst. Händler/innen sollten robuste Risikomanagementstrategien anwenden, wenn sie eine Hebelwirkung in Betracht ziehen. 

Die zweite wichtige Sorge betrifft das Öl selbst. Die Ölpreise können schwanken, weil es sich um einen Rohstoff handelt und der Preis stark von allgemeinen Angebots- und Nachfragevariablen beeinflusst wird. Zum Beispiel kann eine politische Entscheidung oder eine Änderung der Umweltpolitik zu einem plötzlichen Rückgang der Ölpreise führen. 


Was sind die beliebtesten Produkte im Ölhandel?

Zu den wichtigsten Ölhandelsprodukten gehören Rohöl-Futures, Rohöl-Spotmärkte, börsengehandelte Ölfonds (ETFs) und Öl-CFDs. Eine vollständige Liste der Ölhandelsprodukte findest du in unserem Produktverzeichnis


Wie sind die Marktzeiten für den Ölhandel?

Der Ölhandelsmarkt ist in zwei Handelssitzungen aufgeteilt: Rohöl der Sorte Brent und West Texas Oil.  

Die Handelszeiten für Brent-Rohöl sind Montag–Freitag, 01:00–22:59 GMT.  

Die Handelszeiten für West Texas Oil sind Sonntag–Freitag, 18:00–16:59 EDT. 


Wie viel Geld brauchst du, um mit dem Ölhandel zu beginnen?

Wie viel Geld du brauchst, um mit dem Ölhandel zu beginnen, hängt von deinen Zielen, den Ölprodukten, die du handeln möchtest, und davon ab, ob du mit Hebelwirkung handeln willst. 

Neben äußerst wettbewerbsfähigen Spreads sorgt Axi für einen kostengünstigen Handel, indem keine Maklergebühren und Provisionen für Standardkonten erhoben werden. Das senkt die Einstiegshürden in Bezug auf die Höhe des Kapitals, das du brauchst, um mit dem Online-Rohstoffhandel zu beginnen, d. h. du kannst schon mit 50 Dollar anfangen. 

Beim Handel mit Öl-CFDs bei Axi profitierst du von niedrigen Margen, so dass du die Vorteile der Hebelwirkung nutzen und mit einem geringen Kapitaleinsatz ein volles Engagement bei einem Handel eingehen kannst. Beachte, dass die Hebelwirkung zwar das Potenzial für große Gewinne bietet, aber auch das Verlustrisiko erhöhen kann. Bitte sorge für ein solides Risikomanagement, wenn du einen Hebel einsetzt. 


Welche Spreads und Margen bietet Axi beim Ölhandel?

Axi bietet äußerst wettbewerbsfähige variable Spreads für Öl, die sich im Laufe des Tages ändern. Um zu erfahren, wie die Spreads in Echtzeit funktionieren, eröffne ein kostenloses Demokonto, auf dem du den Handel mit virtuellem Geld üben kannst. Die anfängliche Marginrate beginnt bei 2 % für Öl-CFDs und Öl-Futures-CFDs. 



Milan Cutkovic

Milan Cutkovic

Milan Cutkovic hat über acht Jahre Erfahrung im Handel mit und in der Marktanalyse von Devisen, Indizes, Rohstoffen und Aktien. Er war einer der ersten Trader, die in das Programm Axi Select aufgenommen wurden, das hochtalentierte Trader identifiziert und sie bei ihrer professionellen Entwicklung unterstützt.

Milan ist nicht nur Trader, sondern schreibt auch täglich Analysen für die Community von Axi und nutzt sein umfangreiches Wissen über die Finanzmärkte, um einzigartige Einblicke und Kommentare zu liefern. Seine Leidenschaft ist es, anderen dabei zu helfen, erfolgreichere Trader zu werden. Er gibt sein Wissen weiter, indem er zu umfassenden E-Books rund um das Thema Trading beiträgt und regelmäßig lehrreiche Artikel im Blog von Axi veröffentlicht. Seine Arbeit wird häufig in führenden internationalen Zeitungen und Medienportalen zitiert.

Milan wird häufig in vielen Finanzpublikationen zitiert und erwähnt, darunter Yahoo Finance, Business Insider, Barrons, CNN, Reuters, New York Post und MarketWatch.

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