FX Marktstruktur 101 - Liquidität

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03 Jan 2017

Der Devisenmarkt ist der größte Markt der Welt, mit einem täglichen Volumen von bis zu $5.3 Billionen, laut Daten von der Bank of International Settlements (BIS). Devisen werden over-the-counter gehandelt, was bedeutet, dass es keinen zentralen Ort gibt wo der ganze Handel stattfindet, wie zum Beispiel die New York Stock Exchange (NYSE). Der Devisenhandel findet durch ein Netzwerk von Banken und Brokern statt, und dass 24/5 weltweit. Die Handelswoche beginnt jeweils am Montagmorgen in Neuseeland (23:00 in Deutschland) und endet freitagabends in New York (23:00 in Deutschland).

Der Devisenmarkt kann in mehrere verschiedene Levels aufgeteilt werden. Der Kern des Marktes bildet der Interbank Markt, wo Banken untereinander handeln. Die größten Market Maker im Devisenmarkt im Jahr 2016 waren laut Euromoney Citibank, JP Morgan, UBS, Deutsche Bank, Bank of America Merrill Lynch, Barclays, Goldman Sachs, HSBC, XTX Markets und Morgan Stanley.

Zwar gibt es viele Banken die das Handeln von Devisen anbieten, aber die oben genannten Firmen bilden etwa 50 % des ganzen Marktes. Die Händler die für die Banken arbeiten werden Dealer genannt, und bevor die Computer & Handelsplattformen verbreitet bekamen, verlief der Handel meistens über das Telefon. Heutzutage benutzt man das Telefon fast überhaupt nicht mehr, und selbst die Dealer in den Banken werden immer weniger, da der größte Teil der Transaktionen über die E-Plattformen der Banken laufen.

Wie hoch die Liquidität im Markt ist, kommt ganz darauf an um welche Währung es sich handelt, und die Zeit der Transaktion. Liquidität ist generell kein Problem für Währungspaare wie EUR/USD und GBP/USD, die hohe Volumen haben. Für Währungen wie der Mexikanische Peso oder Russischer Rubel sieht es jedoch anders aus, und die Volatilität ist daher auch viel größer. Es kommt aber auch darauf an zu welcher Zeit man handelt. Zum Beispiel, der Neuseeländische Dollar ist ziemlich liquide während der asiatischen Trading-Session, aber weniger während der amerikanischen Trading-Session. Feiertage können die Liquidität auch stark beeinflussen, vor allem z.B. Weihnachten und Neujahr wo die meisten Märkte weltweit geschlossen sind.

Daher ist es nicht möglich eine Frage wie "Welchen Betrag benötigt man, um den Devisenmarkt zu bewegen?" genau zu beantworten. Es kommt ganz auf die oben genannten Faktoren an. Ein EUR/USD Kaufauftrag im Wert von 100 Millionen wird wahrscheinlich keinen großen Einfluss auf den Markt haben, falls er während der Londoner Trading-Session ausgeführt wurde. Würde dies jedoch zwischen dem US Handelsschluss und dem Asia Open passieren, könnte der Auftrag einen merkbaren Einfluss haben, da dann die Liquidität am niedrigsten ist. Dies war in 2016 mehrmals der Fall, und das extremste Beispiel war der Flash Crash in GBP/USD im Oktober des Jahres, als das britische Pfund in nur zwei Minuten mehr als 6 % an Wert verlor.

Eines der wichtigsten Dinge für einen Retail Broker ist, zuverlässige Liquidity Provider zu haben. AxiTrader arbeitet mit mehreren Top Dealing Banks zusammen - unter anderem auch Citibank, Goldman Sachs, JP Morgan und UBS - daher ist es uns möglich unseren Kunden kontinuierlich niedrige Spreads und herausragende Liquidität zu bieten.

AxiTrader weist darauf hin, dass der vorliegende Inhalt keine fachliche Auskunft oder Empfehlung darstellt und nicht geeignet ist, eine individuelle Beratung durch fachkundige Personen unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles zu ersetzen. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

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